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Vorbei an den ersten Kratern, den Nüstern des Teide. Über sie hat sich der Vulkan in seiner aktiven Zeit Luft gemacht und Magma und heisse Dämpfe ausgestossen. Weiter über schwarze Lavafelder mit jetzt zunehmenden Brocken gelben und roten Gesteins geht der Weg noch nicht allzu steil nach oben.
Der Weg erreicht ein Felsgelände von gut doppelt mannshohen Felsbrocken. Hier wir Pfad sehr unkenntlich. Man hält sich am besten immer in gleiche Wegrichtung wie davor (Richtung Südost) schräg bergauf.
Wurde diese Steinbarriere überquert komm der interessante, sprich anstrengende Teil. Inzwischen ist eine Höhe von ca. 2800m erreicht. Die Luft wird dünner und der Pfad geht über superleichten Lavagrus immer steiler zu dem jetzt zu sehenden Kraterrand. Im feinen leichten Tuffstein Geröll macht man 3 Schritte vor und rutscht mindestens einen Schritt wieder zurück. Jetzt kann man sich entscheiden ob man direkt zu Kraterrand ansteigt oder den Weg weiter östlich geht, der und auf die dem Teide zugewandte Kraterseite führt.
Wir entschieden uns für den direkten Weg zur westlichen Gipfel. Ca. 70 Höhenmeter unter der Kraterkante wird der Pfad wieder besser und geht in steiniges Gelände über. Die Steinbrocken werden bis zum Rand immer grösser und wackliger. In leichter Kraxelei wird der Kraterrand erreich.
Der Blick über den schroffen Rand in den 200m tiefen Krater ist sehenswert. Der letzte Ausbruch dieses Kraters war am 9. Juni 1798 und soll 92 Tage gedauert haben. Genauso interessant ist der hinter den oberen Gesteinsreihen auftauchende Hauptgipfel des Teide. Bei unserer Wanderung am 29.12 2004 war er so stark verschneit und vereist, dass Besteigungen in dieser Zeit nicht möglich bzw. erlaubt waren.
Der Abstieg ist recht einfach, der Weg immer gut einsehbar und bergab geht’s ja bekanntlich immer leichter.
Beim abendlichen Rückblick vom Parkplatz zu Pico Viejo sieht der Berg eigentlich recht harmlos aus, aber eine gewisse Anstrengung hat er schon gekostet.
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